Krampen, Martin Hörmann, Günter :

Die Hochschule für Gestaltung Ulm / The Ulm School of Design

Ernst & Sohn

Werbeagenturen, Grafiker, Museen

MODERNE
Aspekte der internationalen Moderne in Philosophie und Gestaltung
STUDENTEN, GRÜNDER, DOZENTEN
Die Protagonisten der Hochschule für Gestaltung (HfG) und Ihre Formsysteme
VORBILDER, GEGENBILDER
Das Bauhaus diente zu Anfang uneingeschränkt als Vorbild
Später gab es Diskussionen um den Vorbildcharakter des Bauhausen
Styling, Reklame und monumentale Architektur als Gegenbilder
GEBÄUDE UND AUSBAUPRODUKTE
Entscheidung für die Baustelle, erste Entwürfe, das Campus-Konzept
Die Architektur von Max Bill
Der Ausbau
ENTWICKLUNG DER HfG PÄDAGOGIK
Bauhausgrundlehre und Ausbau, Ära Max Bill und erste Rektoratsverfassung
Verwissenschaftlichung der Gestaltung, Rektoratsverfassung
DIE ABTEILUNGEN
Grundlehre
Produktgestaltung
Visuelle Kommunikation
Information
Film
Bauen
Entwicklungsgruppen
ARBEITS- UND LEBENSFORMEN
Teamarbeit als Prinzip
Frauen an der HfG
Der verbotende Kunst
Alltag, Feierabend und Feste
Lebensstil
ENDE DER HFG ALS INSTITUTION
Finanzielle und ideologische Krisen im Rahmen der Hochschulreform
UNERLEDIGTE DESIGNPROBLEME
Was ist postmoderne Gestaltung?
Klima und Architektur
Miniaturisierung im Design
Die Herausforderung der Neuen Medien
Visionäre Projekte der HfG, die nie verwirklicht wurden
Das Werk erscheint pünktlich zum 50. Jahrestag der Gründung der Ulmer Hochschule für Gestaltung (HfG). Es nimmt den Leser mit auf eine interessante Reise durch 15 Jahre des Schaffens und Wirkens der HfG und beleuchtet das besondere Konzept der Ulmer Schule und ihr Erbe. Aktuelle und archivierte Interviews mit Dozenten und Absolventen der HfG lassen die Vergangenheit wieder lebendig werden. Die Protagonisten der Schule werden ebenso ausführlich behandelt, wie die Abteilungen, die Gebäude und Innenausstattung sowie Arbeitsweisen und Lebensstil der HfG.
Ein Blick in die Vergangenheit macht den langen Weg deutscher Design-Geschichte deutlich: Er beginnt mit der Bauhausbewegung (1913-1933), deren Anhänger nach Hitlers Machtübernahme verstärkt in die USA emigrierten und später nach Deutschland zu ihren Wurzeln zurückkehrten. Nach dem 2.Weltkrieg wurde dann mit der Gründung der Ulmer Hochschule für Gestaltung (1953-1968) eine neue Ära des Produkt- und Grafikdesigns eingeleitet. Die Autoren erläutern hier, welche bedeutende Rolle die Ulmer Schule noch immer spielt, indem sie Produktdesigns von HfG-Dozenten und -Absolventen näher beleuchten, wie das Lufthansa Unternehmensdesign und das ICE-Design - um nur zwei Beispiele zu nennen. Darüber hinaus werden auch einige visionäre Projekte der HfG analysiert, die jedoch niemals verwirklicht wurden.
Der theoretische Teil des Buches beginnt und schließt mit einer Diskussion über den internationalen Modernismus in Philosophie und Design, die in der Frage nach ihrer Zukunftsperspektive gipfelt, insbesondere im Hinblick auf die Architektur und unsere Umwelt.
Das Werk ist eine umfassende und kritische Würdigung der HfG, die eine Fülle wichtiger Erkenntnisse für die Zukunft liefert.
 
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